AGB-Jahresprospekt

Jahresprospekt

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AGB aktuell

Ausgabe 12/2011


Jahresrückblick 2011

Ein Jahr, das die Welt veränderte


so betitelt die Zeitung DIE ZEIT ihren Jahresrückblick 2011 und berichtet von der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima, der Euro-Krise, der Guttenberg-Affäre, dem arabischen Frühling und anderen Ereig-nissen, die unsere Welt in Atmen gehalten haben. Dann kommt sie zu dem Schluss:
Es war ein Jahr, das die Welt veränderte.




Auch wenn es in dem Jahresrückblick der AGB um weit weniger dramatische Ereignisse geht und wir - Gott sei Dank - nicht von schlimmen Ereignissen und Katastrophen berichten müssen, war es hoffentlich ein Jahr, das die Welt veränderte, denn genau darum geht es. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Welt sich verändert, indem Menschen ihr Leben nach Gott ausrichten und mit der Kraft der Liebe Gottes in diese Welt hinein wirken.
Das ist auch im Jahr 2011 wieder geschehen. Von einigen Veränderungen möchten wir in der letzten Ausgabe von AGB-aktuell berichten.     


Die Welt verändern durch Evangelisation
In dem hinter uns liegenden Jahr konnten wieder mehr als 30 Missionseinsätze mit der Ausstellung Weltreligionen, der Bibelausstellung und dem Missionszelt durchgeführt werden.
Dankbar sind wir für positive Rückmeldungen.
Wir wissen, dass durch diese Einsätze Menschen zum Glauben gekommen sind und Lebensveränderungen stattgefunden haben.
Erfreulich oft konnten wir Seminare für Persönliche Evangelisation in Gemeinden durchführen, die Menschen helfen, die verändernde Botschaft des Evangeliums verständlich weiter zu geben. In der Woche nach solch einem Seminar rief eine Teilnehmerin an und berichtete, wie sie nach dem Seminar mit einer Person ins Gespräch gekommen ist und ihr helfen konnte, Jesus und Vergebung ihrer Schuld anzunehmen.
Sie sagte:  

„Ich habe das im Seminar Gelernte eins zu eins anwenden können. Es hat mir Sicherheit gegeben, weil ich genau wusste, wie ich der Person das Evangelium erklären kann und ihr helfen konnte, es anzunehmen. Das Seminar war mir eine große Hilfe. Danke!“
Erstmals wurde im Jahr 2011 ein „Inspirations-tag für Evangelisation“ durchgeführt. Mit vielen Beispielen wurde berichtet, wie es Gemeinden gelingt zu evangelisieren. Solche Inspirations-tage werden 2012 in den Regionen durchgeführt. Das erste wird am 25.2.2012 in Hannover stattfinden.


 

Veränderung durch „Hoffnung 2011“


Durch die Initiative „Hoffnung 2011“ haben in diesem Jahr viele Jugendgruppen und Gemeinden daran mitgewirkt, die Welt zu verändern. Unter dem Motto aus Matthäus 5,16: „… damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“, machten sich Jugendliche auf den Weg um Menschen in  ihrer Stadt zu dienen. Mit Kinderprogramm im Hospiz, Besuchen im Altersheim, Reinigungsaktion auf dem Friedhof, Nachbarschaftshilfe u.a. gab es reichlich Ideen und noch viel mehr dankbare Menschen, die die Hilfe angenommen haben.


Veränderung durch biblische Lehre


Das Schulungskonzept „Hören, Verstehen, Leben“ wird immer weiter ausgebaut. Wer heute auf die Internetseite „www.Hoeren–verstehen–leben.de“ geht, findet zu den meisten relevanten Themen, die im Laufe der Zeit in der Gemeinde vermittelt werden sollten, wertvolle Stundenentwürfe, Predigten und Seminareinheiten, die von dem Arbeitskreis für Schulung erarbeitet wurden. Wir sind überzeugt, dass gesunde biblische Lehre Menschen und unsere Welt verändern kann.


Veränderung durch neue Gemeinden


Wir sind in diesem Jahr auch weiter gekommen mit dem Anliegen der Gemeindegründung. Es gibt sehr ermutigende Neugründungen z.B. in Berlin, Frankfurt, im Lungwitztal und an anderen Orten, die die Landschaft verändern. Damit Gemeindegründungen von vorne herein einen Rechtsstatus bekommen, konnten wir im BEFG einen „Status anerkannter Gemeinde-gründungen“ einrichten. Gemeinden in diesem Status können bereits als Kirche auftreten, Konten eröffnen, Räume mieten etc. Die AGB-Gemeindegründung in Frankfurt-Bornheim ist die erste, die dies beantragt hat und wir hoffen, dass viele diesem Beispiel folgen.


Veränderungen  in rechtlichen Fragen


2011 wurde  im BEFG an einer neuen „Ordnung zum Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden“  gearbeitet. Als AGB haben wir uns dafür eingesetzt, dass die AutonomiderGemeinden gestärkt wird und sind sehr froh, dass sich die Bundesgemeinschaft unserer Sichtweise angeschlossen hat. Dadurch wurden

die Gemeinden mit weitreichenden Rechten ausgestattet, womit sie selbstständig handeln können.


Veränderung in unseren Gemeinden


Ein Kernanliegen der AGB-Mitarbeiter ist es, Gemeinden in Veränderungsprozessen zu begleiten und in ihrer Entwicklung zu unterstützen.  Deshalb waren unsere Mitarbeiter auch 2011 unermüdlich überörtlich unterwegs. In dem hinter uns liegenden Jahr konnten die Gemeinden durch mehr als 350 ein- oder mehrtägige Dienste unterstützt werden.
Vielfach waren es Verkündigungsdienste, Gemeindeberatung, Seminare zu Lehrfragen, Evangelisationen oder Schulung für Evangelisation. In etlichen Gemeinden konnte ein kontinuierlicher Gemeindeberatungsprozess
durchgeführt werden. Wir sind dankbar, dass unsere Mitarbeiter diese Dienste tun konnten und dass Gott Bewahrung bei den vielen Fahrten, Kraft und Gesundheit geschenkt hat.
Neben den Gemeindediensten sind uns die Dienste in den Regionen sehr wichtig. In einigen Regionen konnten neue Wege gefunden werden, wie die Gemeinden in einer Region zusammen etwas schaffen können, wozu eine Gemeinde alleine nicht in der Lage ist. Ein Beispiel dafür ist die „Ruhrstadt-Initiative“,  die am 1.11.2011 ein Jahr alt wurde. Hierbei haben sich Gemeinden zusammen geschlossen, um gemeinsam das zu tun, was keine der Gemeinden alleine kann. Sie haben ein Team von Mitarbeitern berufen, das die Gemeinden unterstützt, Jugendarbeit aufbaut und evangelistisch arbeitet. Dadurch konnte an allen Orten missionarisch gearbeitet werden und die Gemeinden verändern sich.  


Mit Finanzen zur Weltveränderung beitragen


Auch in diesem Jahr konnten wir es wieder erleben, wie Gemeinden und Einzelpersonen die Arbeit der AGB großzügig unterstützen. Die hohe Verbindlichkeit bei den Zahlungen der Beiträge, der Kostenerstattungen für Dienste und die  zusätzlichen Spenden macht die überörtliche Arbeit der AGB überhaupt erst möglich. Manchmal waren die Spendeneingänge begleitet mit wertschätz-enden und ermutigenden Kommentaren zur Arbeit der AGB. Dafür sind wir sehr, sehr dankbar! Nun hoffen wir, dass in den letzten Tages dieses Jahres auch noch die restlichen Mittel eingehen, die uns helfen mit einem ausgeglichenen Haushalt ins neue Jahr zu gehen. Dazu fehlen uns zur Zeit noch etwa 20.000 Euro. Herzlichen Dank dafür, wenn ihr mit dazu beitragt!
Reinhard Lorenz