AGB aktuell

09/2019


Impulstag

Kleine Gemeinden

ticken anders

Der erste Impulstag für kleine Gemeinden im Norden:
9 Gemeinden, 45 Teilnehmer, denen Gemeinde am Herzen liegt.
Ein Tag voller herausfordernder Impulse.
Ein bunter Mix aus Referaten, Gesprächen, Workshops und guter Gemeinschaft prägte diesen Samstag, 31.08.2019, mitten in Hannover in der EFG Bachstrasse.


Beziehungen sind eines der stärksten Potentiale, die kleine Gemeinden haben. Was das konkret heißt, haben wir zusammengetragen: familiärer Umgang; jeder kennt jeden; man kann sich vor Konflikten kaum drücken, starkes informelles Miteinander, wenig Struktur, viel Improvisation, wenig Leitung, Mitarbeiter- und Zeitmangel, viele Gemeindetermine usw.
Neben manchen Sorgen gibt es viele Chancen in kleinen Gemeinden. Dieses Potential zu heben und kleinen Gemeinden Hilfestellung zu geben,


um in Wachstum zu investieren, war unser Ziel.
Intensiver haben wir uns die schwierige Situation der Jerusalemer Gemeinde in Apostelgeschichte 6,1-7 angeschaut. Eine Gemeindekrise bahnte sich mitten in einer Erweckungszeit an. Nur durch das weise Verhalten der Leitung wurde daraus ein Wachstumsschub. Das Ernstnehmen von murrenden Gemeindegliedern führte durch klare und zielorientierte Leitung zur Gewinnung von neuen Mitarbeitern und Freiräumen. Die Leitung konnte wieder ihre Kernkompetenzen Gebet und Dienst am Wort Gottes leben. Natürlich bedeutet es Verantwortung abzugeben und Menschen etwas zuzutrauen. Sehen wir die Defizite und Konflikte oder nutzen wir Wachstumschancen in unserer Gemeinde?

Ein Thema, das jeden von uns betrifft, aber schnell von einer älter werdenden Generation in den Gemeinden vernachlässigt wird, ist das Thema Digitalisierung. Beziehung wird über Kommunikation gelebt. Wo schaffen wir Begegnungen mit der jungen Generation?
Wie kommunizieren wir? Welche neuen Möglichkeiten können wir heute nutzen? Können wir in einer Welt ständiger Veränderung und neuer Kommunikationswege noch als Gemeinde bestehen, wenn wir uns aus dem Internet und den Sozialen Medien raushalten? Die Aussage: „Wer nicht im Netz ist, existiert nicht“, bringt eine Realität auf den Punkt.


 

Können wir den „digitalen natives“ ein „digitaler native“ werden, „damit auf alle Weise einige gerettet werden“ (s. 1.Kor.9,19-22)?

Weitere Seminare wie „Beziehung zur jungen Generation aufbauen“ von Christian Barbu, Deutschland-leiter der Navigatoren, bzw. „Bindungsstile in kleinen Gemeinden“ von Nikolaus Franke, Weißes Kreuz e.V. und „Familien als Säulen der Gemeindeentwicklung“ von Gerald Klatt rundeten das vielseitige Angebot ab.

Einen neuen Zugang mit ganz neuen Blickwinkeln zum Thema Zellgruppen verschaffte uns Dominik Zahn. Oftmals ist unsere Vorstellung von Zellgruppen bereits Jahrzehnte alt und manche werden ein Leben lang im selben Hauskreis mit dem gleichen Ablauf bleiben. Habe den Mut Zellgruppen mehr unter dem Aspekt Beziehungen zu sehen. Der Gestaltungsvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Wir wurden ermutigt, mehr einander am Leben Anteil zu geben und das Leben miteinander zu teilen.

Das Team vom ChristusForum Deutschland um Friedhelm Manthey, Dominik Zahn und Gerald Klatt war dankbar für die gute Annahme dieses Tages. Besondere Unterstützung haben wir durch die Gemeinde EFG Hannover-Bachstrasse vor Ort erhalten.
Danke Euch dafür.

Gerald Klatt
engagiert sich als Mitarbeiter vom ChristusForum Deutschland in den Bereichen Gemeindegründung und Gemeindeberatung

Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind Lichthaus Zwickau e.V., Träger der freien Jugendhilfe und aktiv in Zwickau Neuplanitz.

Der Wunsch, als christlicher Verein „Lichthaus Zwickau e.V.“ dort tätig zu sein, basiert auf der Arbeit von CrossCulture. CrossCulture wurde aufgrund der Flüchtlingssituation im Jahr 2015 gegründet. Die Arbeit umfasste praktische Hilfen für Geflüchtete, zum Beispiel Deutschkurse, Versorgung mit Kleidung und Möbeln sowie die Vermittlung von Arbeitsstellen und Praktika.

Unter der Motto „Aufnehmen- Annehmen- Zusammenleben“ kümmern sich angestellte und ehrenamtliche Mitarbeiter um die Asylsuchenden und bieten einen Ort zum Austausch und Kennenlernen an mit dem Ziel, die Integration in Zwickau einfacher zu machen.
Aus diesem Grund gibt es seit drei Jahren konstante Angebote wie Deutschkurse, Hilfe bei Ämter-gängen, Arbeits- und Wohnungsvermittlung, Arztbesuchen und persönliche Begleitung. In den drei Jahren festigten sich die Beziehungen zu den Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Stadtteil.

Um das Gemeinwohl und das Zusammenleben der Menschen in Neuplanitz zu fördern, steht die Gesamtheit der Bewohner: Familien, Kinder und Jugendliche im Fokus. Neuplanitz ist ein in der DDR erbauter Stadtteil im Plattenbaustil. Es gibt ein Einkaufszentrum, einige Ärzte, Schulen, Kindertagesstätten sowie einige kleinere Spielorte zwischen den Häusern und Grün-anlagen. Im Plattenbaugebiet lebt eine wachsende Zahl älterer Menschen. In die leerstehenden weniger attraktiven Wohnungen ziehen oft junge Menschen, Alleinerziehende und Familien mit geringem Einkommen sowie mit Sozialleistungen ein.

 

Trotz der guten Schulausstattung fehlt es den meisten Kindern an sinnvoller Freizeitbeschäftigung sowie schnell erreichbaren Hilfe- und Unterstützungsstellen bei der Bewältigung des Schulalltags.
Für Familien und Alleinerziehende fehlen gut erreichbare Hilfestellungen in den verschiedenen Problemlagen.



 

Die erhebliche Suchtproblematik lässt sich schon in den Grünanlagen erkennen. Da im Stadtteil Menschen mit und ohne Migrationshintergrund mit niedrigen Einkommen leben, ist eine soziale Investition in das interkulturelle Zusammenleben dringend nötig.
„Lichthaus Zwickau e.V.“ möchte einen interkulturellen Begegnungsraum schaffen und dabei einer Frontenbildung entgegenwirken. Lichthaus will eine positive, friedliche Entwicklung des Stadtteils fördern, indem Menschen schnell erreichbare Hilfen für die Alltags-, Erziehungs- und Suchtprobleme bekommen. Durch gute räumliche, zeitliche und personelle Erreichbarkeit einer niederschwelligen Anlaufstelle kann „Lichthaus Zwickau e.V.“ präventiv im Stadtteil und situativ im Einzelfall wirksam und nachhaltig auf diese Lebenslagen einwirken.

Ganz konkret bieten wir seit Oktober 2018 Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse, einen offenen Kindertreff, ein Begegnungscafé für Jung und Alt, Unterstützung bei Ämtergängen und eine Mutti- Kind- Gruppe an. Mit Hilfe dieser Räume sind wir eine Anlaufstelle für Menschen mit ganz verschiedenen Anliegen und Hintergründen.

„Lichthaus Zwickau“ ist ein Ort, an dem Brücken zwischen Genrationen und Kulturen entstehen und somit die nächste Generation geprägt werden kann. Wertschätzung, Liebe und Vertrauen verändern die Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neue Hoffnungen und Perspektiven entstehen.

Für die Realisierung unseres Traumes wenden wir uns hiermit an euch. Wir würden uns freuen mit euch in Kontakt zu kommen, um gemeinsam in die nächste Generation zu investieren. Für eine gute und konstante Arbeit benötigt es Partnerschaften und Austausch. Mit eurer Hilfe können wir es schaffen, Kinder und Jugendliche in Neuplanitz für die Zukunft auszurüsten. Gemeinsam geht vieles leichter. Deshalb würde mich freuen, mit euch in Kontakt zu kommen.


Mit freundlichen Grüßen,
Fabian Lorenz, Leiter vom Lichthaus f.lorenz@lichthaus-zwickau.de


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Public-Praying

Schick deine Gebete zu Gott!

 

Unter dem Motto „Public Praying … schick deine Gebet zu Gott“ führen wir öffentliche Gebetsaktionen in der Innenstadt durch.

Christen haben schon oft erlebt, dass Gott Gebete erhört und laden Menschen, die noch nicht an Gott glauben ein, Erfahrungen damit zu machen. Sie werden aufgefordert, Wünsche an Gott zu formulieren und diese mit einem Luftballon zum Himmel zu schicken oder im Gebetszelt für sich beten zu lassen.

 

Zelte zum Verleihen


Für verschiedenste Anlässe, wie Kinderfeste, Gemeindefeste, Straßenaktionen, usw. sind unsere modernen Faltzelte bestens geeignet. Dazu stehen vier Zeltpagoden mit 4x4 Metern zur Verfügung. Sie können in wenigen Minuten als Einzelzelte oder im Verbund aufgebaut werden.

„Beziehung ist das halbe Leben“.

Wenn dieser Satz stimmt, haben viele Menschen in unserer Gesellschaft ein ernsthaftes Problem. Man tut sich zunehmend schwer mit stabilen Beziehungen. Lebenspartnerschaften halten nicht lange, Ehen scheitern, Familien zerbrechen. Beziehungen zu Nachbarn und Kollegen sind vergiftet. Umgeben von vielen Menschen sind viele tief einsam.

Für die Gemeinde ergibt sich aus dieser Notlage ein Auftrag: Heimat für die Heimatlosen zu sein und Familie für diejenigen, die keine Familie haben; sich einsetzen für die Stärkung von Ehen; Brückenbauer sein für Menschen im Konflikt. – All das setzt jedoch beziehungsstarke Gemeinden voraus.

Um Gemeinden zu helfen, beziehungsstarke Gemeinde zu werden, lädt das bEHErzt-Team vom ChristusForum Deutschland zu kreativen Impulstagen ein, die sich damit beschäftigen: Wo liegt die Wurzel der Beziehungsnot? Wie wird eine Gemeinde beziehungsstark? Auf welchen Werten beruht Beziehungsfähigkeit? Welche Tools haben sich bewährt?

Die nächsten Impulstage „Beziehungsstarke Gemeinde sein“ finden am 5.10.2019 in Hersbruck und am 23.11.2019 in Berlin statt.

Anmeldung unter www.beherzt.org. Informationen bei Antje Schäller.
E-Mail: A.Schaeller@Christusforum.de


Ehetag in Dresden am 2. November 2019

Ehebücher und Eheseminare gibt es viele. Paare, die sich auf die Suche machen, können reichlich Tipps einholen, die zum Gelingen ihrer Ehe beitragen würden. Doch die besten Ratschläge nützen wenig, wenn sich das Herz dem anderen gegenüber zurückgezogen oder verschlossen hat. Aber es gibt einen Schlüssel, der die Türen öffnen kann für ein entspanntes Miteinander und einen leichteren Umgang mit Reibungspunkten in der Partnerschaft.


Um diesen geht es bei dem Ehetag am 2. November 2019
in der EFG Forum Hoffnung Dresden, Pirnaer Landstr. 4.
Referenten: Kai Mauritz, Antje & Markus Schäller und das bEHErzt-Team
Weitere Infos und Anmeldung unter www.beherzt.org.


 

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