AGB aktuell

10/2019


2020 wird „Jahr der Bibel“

Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) hat 2020 zum „Jahr der Bibel“ erklärt.


Auf dem „Jesus Global Youth Day“ vom 8.-10. August in Manila begründete Generalsekretär Efraim Tendero diese Entscheidung:
„Die Bibel hat eine beispiellose Rolle in der Weltgeschichte gespielt.
Richtig verstanden verweist die Bibel auf den Schöpfer, dessen Wort wahr, gerecht und für alle Zeit gültig ist. Durch das Aktionsjahr soll erreicht werden, dass die Heilige Schrift eine wichtigere Rolle in allen Lebensbereichen von Christen spielt. Außerdem soll sie möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden.“

Die Bibelausstellung vom ChristusForum Deutschland ist eine sehr gute Möglichkeit, um Menschen jeden Alters in diesem besonderen Jahr die Bibel näher zu bringen und das Evangelium zu erklären. Angefangen von Kindergruppen und Schulklassen über interessierte Nachbarn und Arbeitskollegen, bis hin zu Senioren stößt die Ausstellung immer wieder auf reges Interesse. In neun ansprechend gestalteten Stationen wird mit vielen Bildern und über 500 Exponaten anschaulich dargestellt, weshalb die Bibel ein einzigartiges Buch ist, das jeder gelesen haben sollte. Zu den Exponaten gehören u.a. alte und kunstvoll gestaltete Bibeln, Faksimiledrucke der Gutenbergbibel, die Lutherbibel von 1534, eine Thorarolle aus Pergament, die kleinste Bibel der Welt, die wasserfeste Schmugglerbibel, eine Nachbildung der Qumranrollen, eine Kopie des Codex Sinaiticus sowie der Nachbau einer Gutenberg-Druckerpresse.


Besucher werden aktiv und kreativ in der Bibelausstellung beteiligt, z.B. durch das Drucken einer Bibelseite auf der Gutenberg-Druckerpresse, das Erstellen einer Pergamentrolle oder einer eigenen Bibel-Handschrift. Auch Spiele zur Bibel oder ein Quiz zur Bibel können gemacht werden. So wird die Bibelausstellung zu einem echten Erlebnis. Ergänzt werden kann die Ausstellung mit Bildern von dem jüdischen Maler Marc Chagall. Eine Sammlung von 14 Lithographien aus dem „Exodus –Zyklus“ und die 12 Bilder der „Glasfenster von Jerusalem“ aus dem Jahre 1962 können auf Wunsch mitgebucht werden.
Da wir für 2020 - das Jahr der Bibel - noch einige freie Termine haben, bieten wir euch an, gemeinsam eine Ausstellung bei euch vor Ort durchzuführen. Gerne kommen wir auch zu einem unverbindlichen Infoabend vorbei. Einen ersten Überblick kann man sich verschaffen unter www.bibelausstellung.org.


Andreas Schmidt
Koordinator der Bibelausstellung


 

Michael Zimmermann, der ehemalige Leiter der AGB, hält die Festpredigt
Evangelist und Bibelkolporteur Karl Weißenbacher predigt auch in Ahlbeck
Wilhelm Freudenberg lud ab 1919 in sein Haus zu christlichen Versammlungen ein

100 Jahre Gemeinde Ahlbeck

Am 7./8. September feierte die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Ahlbeck auf der Insel Usedom ihr 100-jähriges Bestehen. An dem Jubiläumswochenende wurden auf dem Gemeindegrundstück in der Friedrich-Schiller-Straße die historische Entwicklung der Gemeinde nachgezeichnet, Interviews mit einigen Zeitzeugen geführt, persönliche Glaubenszeugnisse weitergesagt, gesungen, gedankt und angebetet.

An beiden Tagen strömten etwa 70 Besucher auf das Gemeindegrundstück, darunter Freunde aus benachbarten Gemeinden, frühere Weggefährten, viele Bekannte sowie Verwandte bereits verstorbener Gemeinde-mitglieder, so dass die Jubiläumsfeier zu einer großen Wiedersehensfeier wurde.

Die Mitstreiter der früheren Jugendgruppe der Ahlbecker Gemeinde, nunmehr Mittfünfziger und älter, fanden wieder zusammen und gestalteten spontan den Gottesdienst am Sonntag mit, indem sie altbekannte Lieder sangen. Auch Michael Zimmermann aus Rostock und Alexander Rockstroh, Geschäftsführer der AGB - ChristusForum Deutschland, waren nach Ahlbeck gekommen, um den Geschwistern zum 100-jährigen Bestehen zu gratulieren und mitzufeiern. Als besonders wohltuend wurde die familiäre und freundschaftliche Atmosphäre empfunden, in welcher das gut vorbereitete Jubiläum stattfand.

In einer Power-Point-Präsentation ließ man die Geschichte der Freikirche in Ahlbeck anschaulich Revue passieren. Da wurden viele Erinnerungen wach, als Gruppenfotos aus den verschiedenen Zeitepochen, Impressionen zur Baugeschichte der Gemeinde, Eindrücke von Ausflügen, Treffen und Evangelisationen sowie Bilder über manche Schicksalsschläge auf der Leinwand erschienen.

Die Geschichte der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Ahlbeck nahm eigentlich bereits vor 120 Jahren ihren Anfang. Denn schon ab 1899 versammelten sich unter anderem in Neppermin, Sellin und Reetzow regelmäßig freikirchliche Gläubige, die einer vom Staat unabhängigen innerkirchlichen Erneuerungsbewegung folgten und die Bibel als das Wort Gottes in den Mittelpunkt ihrer Versammlungen rückten.


Geleitet wurden die so genannten Hauskreise von Karl Weißenbacher, der im Sommer 1898 im Dienst einer von Adeline Gräfin von Schimmelmann begründeten Seemannsmission mit einer kleinen Yacht nach Swinemünde gekommen war. Der Evangelist und Bibel-Kolporteur, Jahrgang 1877, predigte unter anderem auch in Treptow an der Tollense und in Swinemünde, und er hatte regen Zulauf.

Weißenbacher verkündete das Evangelium bald auch im benachbarten Ahlbeck, wo Wilhelm Freudenberg in seinem Haus im Korswandter Weg 4 ab März 1919 regelmäßig zu christlichen Versammlungen einlud und mittels einer Druckmaschine Einladungen sowie Traktate vervielfältigte, die er als „Blättermission“ verteilte. Freudenberg, gelernter Buchbinder, geboren am 3. März 1884 in Marburg an der Lahn, hatte 1903 einen Bibelkurs in Elberfeld besucht. Er gilt als Gründer der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Ahlbeck, der er 47 Jahre lang bis zu seinem Tod am 13. November 1966 als Leiter diente.

Bekannte Prediger, wie Bernhard Tapken, Paul Ottmüller, Herrmann am Ende, Otto Stuckmann, Johannes Koch, Beutz, Frödden, Krampen, Walter, Pantow, Wurster und Focking predigten in der Gemeinde in Ahlbeck, in der sich bis 1952 auch 90 Personen taufen ließen. Die Taufen erfolgten hauptsächlich im Wolgastsee bei Korswandt, gelegentlich auch in der Ostsee sowie in einer großen Badewanne.



 

Im Februar 1970 wurde der Gemeinde nach großen Bemühungen im Haus Friedrich-Schiller-Straße 36 in Ahlbeck ein Versammlungsraum zugewiesen. Jede Zusammenkunft war bei der Polizei mit einer „Veranstaltungsanmeldung“ anzuzeigen.

Als ein Brand im April 1971 das Haus zerstörte, erhielt die plötzlich obdachlose Freikirche von der örtlichen Kirchengemeinde die Möglichkeit, ihre sonntäglichen Gottesdienste in deren Gemeindehaus und im Sommer in der Kirche abzuhalten. Nach vielem Hin und Her erwarb die kleine Gemeinde im November 1976 das Haus samt Hof in der Friedrich-Schiller-Straße 33, das aufwändig und unter Beteiligung vieler hilfreicher Hände umgestaltet und im September 1978 feierlich als Gemeindehaus eingeweiht wurde. Bis heute wird das Objekt regelmäßig als Versammlungsstätte unter anderem für Bibel- und Anbetungsstunden sowie Gottesdienste genutzt.

Auch in Neppermin und Reetzow ist die Freikirche bis heute präsent geblieben. In den vergangenen Jahren leisteten hier zum Beispiel Horst Schicht, Michael Zimmermann, Karl-Heinz Vanheiden und Volker Miksch beständig einen treuen Predigtdienst.

Als weitere Leiter der Ahlbecker Freikirche fungierten von 1966 bis 2004 Willy Bugnagel und von 2004 bis 2014 Werner Kienast. Ab 2014 teilen sich Peter Brüssow, Hans-Peter Freudenberg, Hellmut Koch, Matthias Möhwald und Kersten Teetzen die Leitungsfunktion.

Die Gemeinde initiierte und unterstützte seit ihrem Bestehen zahlreiche Evangelisationen und missionarische Einsätze, um die christliche Gute Nachricht unter das Volk zu bringen. So beteiligte sie sich 2006 und 2009 an der Übertragung der Großveranstaltung ProChrist.

Tom Schröter
Mitglied der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Anklam

 

 

 

Eröffnung der Bibelausstellung durch den Bürgermeister
Themenabend zu dem Buch der Bücher mit Prof. Dr. Werner Gitt
Der Koordinator der Bibelausstellung, Andreas Schmidt, erklärt die Ausstellung
Mitarbeiter der Gemeinde zeigen Kuriositäten und die Druckerpresse

Die Bibelausstellung in Frankfurt/Oder

Als Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Frankfurt/Oder sind die zwei Wochen Bibelausstellung vom 26.08. bis 06.09. zu einer besonders schönen Zeit geworden.

Wir mussten Raum schaffen in unserer Kapelle, damit wir die zehn Thementische der Ausstellung aufbauen und übersichtlich präsentieren konnten. Bereits im Vorfeld gingen die Mitarbeiter des „Arbeitskreis Führungen“ in eine intensive Vorbereitung. Nach dem Aufbau der Thementische mit all den Exponaten gab es engagierte Probedurchgänge, wie wir eine Führung interessant gestalten können. Ab Klasse 4 sollten morgens Lehrer mit ihren Klassen die Ausstellung nutzen können. Und die kamen auch - 14 Schulklassen mit ca. 300 Schülern besuchten diese Ausstellung.

Eine Gymnasiallehrerin der 7. Klasse sagte, dass sie diese Ausstellung als Start für eine Unterrichtsreihe über das Christentum nehmen wird. Mitarbeiter wurden immer mutiger, durch die Ausstellung zu leiten. Der Effekt, als Mitarbeiter vernetzt zu arbeiten, stellte sich durchaus ein. Viele Mitarbeiter >wuchsen< an ihren Aufgaben. Themenabende bereicherten diese beiden Wochen. Prof. Dr. Werner Gitt, Prof. Dr. Uwe Swarat, Andreas Schmidt und Falk Strohbach sprachen zu gewählten Anliegen. Der Abend „Rund um die Bibel“ wurde von Mitarbeitern erarbeitet und durchgeführt.

Ein Wort zur Ausstellung als solches. Es besticht die klare Gliederung und Struktur dieser Wanderausstellung. Wie in einem Zeitstrahl kann Gottes Wort verfolgt werden und streift wichtige Epochen menschlicher Geschichte. Beinahe selbstverständlich oder als logische Folge ergaben sich Gespräche über den Kern des christlichen Glaubens.

Gerd Wolk
Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Frankfurt/Oder



 

Mega-Erfolg mit der Bibelausstellung in der ICF Berlin

 

In der Zeit vom 8.-22.September war die Bibelausstellung in der International Christian Fellowship (ICF) in Berlin zu sehen. Der Gemeindegründer Stefan Hänsch beschreibt die Zeit:

„Die Bibelausstellung war ein Mega-Erlebnis! Neben Spontanbesuchern, die gekommen sind - ältere und jüngere - manche haben sogar ihre Großeltern mitgebracht, waren etliche Schulklassen da. Es war richtig, richtig cool!

Als ich eine Schulklasse durchgeführt habe und voller Stolz die Minecraft-Bibel vorstellen wollte und fragte, wer dieses Computerspiel kennt, erzählte ein Schüler, dass er es mit entwickelt habe. Von da an war er der Held in der Klasse und hat die Führung mit seinem Wissen über die Bibel echt bereichert. So cool!

 

Also: Vielen vielen Dank für die Bibelausstellung! Wir machen dafür gerne eine Sonderspende. In gute Sachen wollen wir etwas investieren!

„Beziehung ist das halbe Leben“

Wenn dieser Satz stimmt, haben viele Menschen in unserer Gesellschaft ein ernsthaftes Problem. Man tut sich zunehmend schwer mit stabilen Beziehungen. Lebenspartnerschaften halten nicht lange, Ehen scheitern, Familien zerbrechen. Beziehungen zu Nachbarn und Kollegen sind vergiftet. Umgeben von vielen Menschen sind viele tief einsam.
Für die Gemeinde ergibt sich aus dieser Notlage ein Auftrag: Heimat für die Heimatlosen zu sein und Familie für diejenigen, die keine Familie haben; sich einsetzen für die Stärkung von Ehen; Brückenbauer sein für Menschen im Konflikt. – All das setzt jedoch beziehungsstarke Gemeinden voraus. Um Gemeinden zu helfen, beziehungsstarke Gemeinde zu werden, lädt das bEHErzt-Team vom ChristusForum Deutschland zu kreativen Impulstagen ein, die sich damit beschäftigen: Wo liegt die Wurzel der Beziehungsnot? Wie wird eine Gemeinde beziehungsstark? Auf welchen Werten beruht Beziehungsfähigkeit? Welche Tools haben sich bewährt?

Die nächsten Impulstage „Beziehungsstarke Gemeinde sein“ finden am 5.10.2019 in Hersbruck und am 23.11.2019 in Berlin statt.

Anmeldung unter www.beherzt.org. Informationen bei Antje Schäller. E-Mail: A.Schaeller@Christusforum.de

Ehetag in Dresden am 2. November 2019

Ehebücher und Eheseminare gibt es viele. Paare, die sich auf die Suche machen, können reichlich Tipps einholen, die zum Gelingen ihrer Ehe beitragen würden. Doch die besten Ratschläge nützen wenig, wenn sich das Herz dem anderen gegenüber zurückgezogen oder verschlossen hat. Aber es gibt einen Schlüssel, der die Türen öffnen kann für ein entspanntes Miteinander und einen leichteren Umgang mit Reibungspunkten in der Partnerschaft.


Um diesen geht es bei dem Ehetag am 2. November 2019
in der EFG Forum Hoffnung Dresden, Pirnaer Landstr. 4.
Referenten: Kai Mauritz, Antje & Markus Schäller und das bEHErzt-Team
Weitere Infos und Anmeldung unter www.beherzt.org.