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06/2018


Kultur oder Cool-Tour

Ausstellung HisStory wurde von Olper Schülern hundertfach „geliked“

Mehrere Schulklassen und zahlreiche Einzelbesucher kamen zur Ausstellung „HisStory – Das Christentum verändert die Welt“, die vom 2.-10. Juni 2018 im Alten Lyzeum der Stadt Olpe zu sehen war. Mit dem Wortspiel „Kultur und Cool-Tour“ wurde den Besuchern erklärt, um was es in der Ausstellung geht:
Das Christentum hat unsere Kultur geprägt. So gut wie alle Bereiche in unserer Kultur, wie z.B. Schulbildung, Krankenpflege, Diakonie, Musik und Technik hat das Christentum hervorgebracht. Oft kann man schon an christlichen Namen der Besucher erkennen, dass sie eine christliche Prägung haben. Und wenn man sie dann nach ihrem Geburtsdatum fragt, erzählen sie, wie viele Jahre sie nach Christus geboren sind. In der Führung durch die Ausstellung entdeckten die Besucher mehr als 50 konkrete Auswirkungen des Christentums, die wir selbstverständlich in unserem Alltag nutzen, aber oftmals nicht mehr wissen, dass sie einen christlichen Ursprung haben.


Die Ausstellung soll aber mehr als nur die Hintergründe unserer Kultur erklären. Sie soll zu einer „Cool-Tour“ werden. Das ist der Anspruch der Aussteller. Ob das, was die Besucher sehen, tatsächlich cool ist, entscheiden sie natürlich selbst. Deshalb werden sie nach jeder Station aufgefordert, mit dem Daumen nach oben zu „liken“, ob das gut ist oder nicht. Dabei haben junge und ältere Menschen hundertfach geliked, dass das gut ist, was Jesus in die Welt gebracht und das, was die Nachfolger von Jesus vom Glauben motiviert, daraus gemacht haben. Natürlich gab es auch kritische Auseinandersetzungen. Besonders bei den Stationen zu den Kreuzzügen, der Inquisition und der Hexenverfolgung. Überraschend war für viele, dass das Christentum trotzdem die Religion ist, die für Gewaltfreiheit steht. Oft geliked wurde auch das Thema Religionsfreiheit, für die sich besonders die Freikirchen eingesetzt haben. Die Tatsache, dass jetzt nicht mehr ein Landesfürst entscheidet, was die Bevölkerung zu glauben hat, gibt uns die Freiheit zur Entscheidung. Deshalb wurden die Besucher in der Ausstellung ermutigt, sich bewusst für das Christsein zu entscheiden. Es war schön zu sehen, dass die Ausstellung sowohl Schüler als auch Lehrer, Kinder und Eltern, Intellektuelle und weniger Intellektuelle anspricht. Ein großes Kompliment kam von einem Dozenten der Uni in Siegen, der nachdem er die Ausstellung gesehen hatte, noch einmal mit einem Schreibblock wiederkam, um sich Fakten, die für ihn neu waren, zu notieren. Er wollte sie in sein Vorlesungsmanuskript einbauen.


Reinhard Lorenz ist Mitglied der Christusgemeinde Olpe und Koordinator der Ausstellung HisStory


 

Gemeinde-Porträt EFG Dresden Süd-Ost

Wir als EFG Dresden Süd-Ost sind eine relativ junge evangelisch-freikirchliche Gemeinde mit reichlich 70 Gemeindemitgliedern sowie etlichen Kindern und einigen Gästen.

Wir sind 1993 als Gemeindegründungsarbeit aus der ehemaligen sog. „b19“ (heute Forum Hoffnung), unserer Muttergemeinde, entstanden und seitdem im Süd-Osten Dresdens unter dem Motto „Dresdner für Jesus“ unterwegs und langsam, aber beständig gewachsen.
Prägend war für uns Apostelgeschichte 2,42. Diese Bereiche, Gebet, Wort Gottes, das Mahl des Herrn und die Gemeinschaft sowie das Zeugnis nach außen, sind nach wie vor die Grundlagen unserer Gemeinde.

Was bisher geschah…

Wenn wir auf unsere Gemeinde-Historie zurückschauen, so lässt sich sagen, dass bei Weitem nicht alles glatt ging. Nach etwa 6 Jahren Gemeindegründungsarbeit mit viel Engagement, einigen Menschen, die sich bekehrt haben, machte sich Entmutigung sowie der Gedanke, wieder in unsere Muttergemeinde zurückzugehen, breit. Vor allem lag dies an teils unausgesprochenen Erwartungen und einem zu belastendem Programm, das wir bewältigen wollten. Aussprachen, Vergebung und Gebet änderten allerdings die Sicht auf die Situation. Der Herr Jesus machte Mut, den eingeschlagenen Weg der Gründungsarbeit weiterzugehen.
2004 wurden wir selbstständig. Eine klare Leitung in Form eines Ältestenkreises sorgte für die nötige Beständigkeit. Darüber hinaus durften wir immer wieder erleben, wie Gott Menschen zu unserer Gemeinde hinzutat – sei es durch Geschwister aus anderen Städten oder solchen, die gerade erst zum Glauben kamen und sich dann taufen ließen.


Was alles auf dem Programm steht…

Eine Gemeinde mit vielen verschiedenen Menschen bringt natürlich auch diverse Gruppen und Kreise für die verschiedenen Lebenslagen, Altersgruppen und Interessensgebiete hervor. Inzwischen gibt es Hauskreise, Jugendgruppen, Kinderstunden, Mutter-Kind-Kreis, Chor, Band, Gebetskreise, evangelistische Bibellesekreise, eine Volleyballmannschaft usw. Neben diesen mittlerweile etablierten gab es auch Kreise, die heute nicht mehr bestehen. Mut um einerseits etwas anzugehen und zu wagen sowie andererseits wieder loszulassen und sich einzugestehen, dass eine Idee vielleicht nur für gewisse Zeit gut war, haben die Dynamik unserer Gemeinde stets geprägt und sind wichtig, um nicht stehen zu bleiben.

Ab und an gibt es zeitlich begrenzte Kurse, die einige Wochen oder Monate dauern. Mit Interessierten verschiedenen Alters wird dann über Themen wie Partnerschaft und Ehe, die Ausarbeitung einer Predigt, Glauben und Evolution, Evangelisation, Jüngerschaft usw. studiert und sich ausgetauscht.

Rückblickend lässt sich sagen, dass diese Kurse oft ein großer Gewinn waren. Zum einen haben sie bei Einzelnen zu merklichen Glaubensschritten geführt. Zum anderen haben sie aber auch das Miteinander in der Gemeinde bzw. die geistliche Einheit und den Dienst im Reich Gottes bereichert. Die spezifische und intensive Auseinandersetzung mit ausgewählten Thematiken erleichterte schon so manchen das Einüben von guten Gewohnheiten im Alltag und führte nicht selten zu Veränderung.


 


Was unsere jungen Leute machen…

Schon recht bald nachdem die Jugendgruppe Megahertz (Unsere Gemeinderäume befinden sich im Sachsenwerk, einer ehemaligen Fabrik für die Herstellung von Mittel- und Hochspannungs-maschinen. Daher die Inspiration für den Namen.) gegründet wurde, entstand in ihr der Gedanke eines Jugendtags für die Region. Die Idee wurde schnell umgesetzt und fortgeführt. Und so findet er seit reichlich 10 Jahren immer im Frühjahr statt und lockt Jugendliche aus ganz Sachsen an. Doch der Jugendtag ist bei Weitem kein Jugendprojekt! Er ist vielmehr eine Veranstaltung, die von der gesamten Gemeinde getragen wird. Jung und Alt packen an. Und so ist dieser Tag auch ein echter Segen für uns, denn das „gemeinsam an einem Strang ziehen“ ist etwas sehr Schönes und schweißt zusammen. Und auch über diesen Tag hinaus ist es uns wichtig und wertvoll, über Generationsgrenzen hinweg verbunden zu bleiben, miteinander zu reden, einander einzuladen und zu ermutigen.


Was wir im Blick behalten wollen…

Als Christen genießen wir das unglaubliche Privileg, Gottes lebendiges Wort in den Händen zu halten und darin nach Schätzen graben zu dürfen. Gottes Wort ist reich an Ermutigung und Trost, Ermahnung und Korrektur, Ratschlägen und Wegweisung sowie vielem anderen, was wir so nötig haben. Und weil dem so ist, wollen wir nicht müde werden,

immer wieder aufs Neue zu fragen, was Gott uns dadurch zu sagen hat und wie wir diese Worte mit Leben füllen können. Deswegen ist die Auseinandersetzung mit der Bibel zentraler Bestandteil vieler oben aufgeführter Kreise und nicht zuletzt natürlich auch des Gottesdienstes.


Auch das Abendmahl im Sinne eines Anbetungsgottesdienstes im Vorfeld des Predigtgottesdienstes ist nach wie vor zentraler Bestandteil unseres Gemeindelebens. Da es Jesus wertvoll war, mit seinen Jüngern das Abendmahl zu feiern und es auch für die ersten Christen eine Selbstverständlichkeit war, gemeinsam das Brot zu brechen, wollen auch wir daran festhalten – gleichwohl diese Form ein wenig aus der Mode gekommen zu sein scheint. Als Geschwister nutzen wir die Zeit, um uns Gott, den Vater und seinen Sohn vor Augen zu führen sowie uns daran zu erinnern, wie unheimlich privilegiert und gesegnet wir als Gottes Kinder sind. Durch Gebete, Bibeltexte, Lieder und Zeugnisse wollen wir Gott die Ehre geben. Und darüber hinaus bietet diese Form die Chance für jede(n), sich geistgeleitet einzubringen.


Was wir brauchen…

Die Gemeinde des Herrn braucht heute nicht in erster Linie neue Organisationen und Methoden, sondern Männer und Frauen des Gebets.“ (Edward McKendree Bounds)

Wir haben sehr begabte Männer und Frauen in unserer Gemeinde, durch die die Organisation einer Veranstaltung auf schöne und erstaunlich reibungslose Weise gelingt. Dafür sind wir sehr dankbar.

Auch die Fülle an Musikbegabungen trägt dazu bei. Doch gerade, wenn vieles gut gelingt, sind wir herausgefordert, uns nicht auf unsere Fähigkeiten, Begabungen und Kräfte zu verlassen, sondern jeden Schritt im Glauben und in der Kraft des Auferstandenen zu gehen. Aus diesem Grund sind wir bemüht, Gebet als wichtigen Bestandteil des Gemeindelebens nicht zu vergessen.

So gibt es seit ca. 10 Jahren verschiedene Gebetskreise und gerade auch im Vorfeld größerer Veranstaltungen treffen wir uns in den Wochen zuvor regelmäßig zum Beten. Trotzdem bleibt dieses Gebiet umkämpft; manchmal sind es nicht allzu viele, die sich am Beten beteiligen. Wir wollen wachsam bleiben, um nicht zu vergessen, dass wir getrennt von IHM nichts tun können.

 

Was wir nach außen tragen wollen…

Neben dem Gebet, persönlichen Kontakten und den erwähnten Bibellesekreisen für Außenstehende nutzen wir die besonderen Festtage wie Weihnachten und Ostern, um auf die Straßen zu gehen und Tüten mit kleinen Bibeln, Flyern zu uns und der Bedeutung des Festes, Plätzchen oder Schokolade zu verteilen und mit Menschen aus dem Stadtteil ins Gespräch zu kommen. Ebenso bewährt hat sich ein Fest für Kinder zum Reformationstag, das wir als Alternative zu Halloween veranstalten.


Was abschließend zu sagen bleibt…

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5).
Jesus ist derjenige, der Wachstum und Frucht schenkt. Und wir, wir wollen uns danach ausstrecken, dass wir an ihm, dem Herrn der Gemeinde, dranbleiben. Wir wollen uns überraschen lassen, welche Türen er öffnet und durch sie hindurchgehen!

Stefan Riedel und Sandra Kniest



 

Impulstag für kleine Gemeinden

am 1.9.2018, 10 – 16.3o Uhr in der EFG Grünauer Oase, Leipzig

Thema: „Entfalte dein Potenzial!“

Um Gemeinde NEU zu entdecken, bedarf es einer geänderten Sicht. Eine Sichtweise, die nicht auf die
Masse, sondern auf das Potenzial gerichtet ist. Das Potenzial jeder Gemeinde steckt in den Menschen.
Wir wollen uns Zeit nehmen darüber nachzudenken, wie das Potenzial von Menschen geweckt und entfaltet werden kann.

 

1. Einheit mit Markus Schmidt:
„Sich für Menschen und ihr Leben interessieren“

2. Einheit mit Gerald Klatt:
Nutze dein Potenzial: „Was wir von Gemeindegründungen lernen können“

3. Thematische Gesprächsgruppen:

Gottesdienstgestaltung mit begrenzten Möglichkeiten

  •  Die Dynamik einsatzschwacher Gemeindemitglieder freisetzen
  •  Chancen der Mitarbeit angestellter Mitarbeiter (auch in Teilzeit)
  •  Unterstützende Partnerschaften – wie geht man das an?

4. Einheit mit Dominik Zahn:
Lebe dein Potenzial: „Wie entwickelt man ein Gemeindekonzept?“

5. Einheit mit Friedemann Volke

Zuspruch, Sendung und Gebet
Pünktlich Schluss um 16.30!

Anmeldung an: Ingmar Albert
E-Mail: albert-sachsen@gmx.de

„Was glückliche Paare richtig machen“ heißt das Thema des 3. Ehetags, der am 27. Oktober 2018 in Dresden stattfindet.

Als bEHErzt-Team sind wir überzeugt, dass Paare nicht zufällig glücklich werden, sondern dass sie faktisch vieles „richtig“ machen. Sie haben gemeinsame Grundlagen, teilen bestimmte Werte und handeln nach gemeinsamen Überzeugungen. Zehn Kennzeichen einer glücklichen Paarbeziehung werden euch beim  Ehetag auf kreative Weise vorgestellt. Ein Thema eurer Wahl könnt ihr als Paar genauer unter die Lupe nehmen.

 

Infos: www.beherzt.org


Das multimediale Werk Pop- Oratorium „CREDO – Das Vermächtnis - Wie wir wurden, was wir sind“ schildert die Entwicklung des Christentums in Europa – von den Anfängen bis in die Gegenwart.
Mit Texten von Andreas Malessa, Eckart zur Nieden, Jürgen Werth etc. und Musik von Jochen Rieger.
Die Premiere findet am 28.10.2018 in der Stadthalle Wetzlar statt. Weitere Infos und Karten unter
www.kunst-und-glaube.de.


Hochzeitsfotos glücklicher Paare

Welches Paar, das im Jahr 2018 geheiratet hat bzw. heiratet, möchte gern Teil einer kleinen  „Hochzeitsfotoseite“ werden? Konkret geht es um das Impulsheft zum Jahresthema 2019 „Generation
Beziehungsunfähig?!“, in dem sich gern alle Paare mit einem netten Bild vorstellen können, die im Kontext unseres Gemeindeverbandes AGB - ChristusForum Deutschland 2018 geheiratet haben. Wir sind gespannt auf eine „glückliche“ Seite mit strahlenden Gesichtern.

Bitte wendet euch dazu an:
Antje & Markus Schäller, Leiter der Ehe- und Familienarbeit bEHErzt,
schaeller@agb-online.de

 

 


 

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