AGB aktuell

06/2017


Seniorenarbeit – aber wie?

 

Zu einer christlichen Gemeinde gehören Alt und Jung. Oft gibt es von der Krabbelgruppe bis zum Seniorenkreis für alle Altersgruppen zielgerichtete Angebote. Gerade den Senioren kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, stellen sie doch in vielen Gemeinden den zahlenmäßig stärksten Personenkreis. Doch welche Herausforderungen stellen sich an Gemeinden und Mitarbeiter bei der Arbeit mit Senioren?
Bedeutet christliche Seniorenarbeit die Arbeit an Senioren? Oder ist es eher die Arbeit für Senioren? Ist das Ziel die Arbeit mit Senioren?
Oder die Arbeit von Senioren? Geht es bei der Seniorenarbeit in unseren Gemeinden in erster Linie um eine missionarische Arbeit, um Menschen für Jesus zu gewinnen? Oder ist zunächst an die diakonische Arbeit zu denken, mit der Senioren – auch auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens – begleitet werden? Geht es um die Senioren unserer Gemeinden oder um die Senioren unserer Umgebung? Geht es um die Senioren, die noch rüstig sind, oder um solche, die Pflege und Seelsorge brauchen? Schnell wird deutlich, wie differenziert das Thema angegangen werden muss und wie unterschiedlich auch die Erwartungen und Möglichkeiten einer Seniorenarbeit sein können.


Herausforderung Senioren
Christen sollten die große Gruppe der Senioren in unserer Gesellschaft bewusst wahrnehmen. Wir haben einen Auftrag an und mit unseren Senioren. Der Diskriminierung von Alten sollte entschieden entgegengetreten werden. Im Gegensatz dazu sollen die Senioren herausgefordert und ermutigt werden, denn es ist noch einiges von ihnen zu erwarten. Selbst wenn die körperlichen und geistigen Kräfte schwinden, ist auch ein altes Leben ein sehr wertvolles. Diese Werte gilt es zu entdecken und zu fördern.


Die Schwerpunkte dieser Herausforderung sind:

1. Die Motivation der aktiven und fitten Senioren
2. Die Einladung zum Christus der glaubensentfremdeten Senioren
3. Die Betreuung und Hilfe an kranken und gebrechlichen Senioren.

 

 

 

 


Von Senioren der Bibel lernen
In der Bibel begegnen uns viele Senioren, von denen wir lernen können. Solche, die bis ins hohe Alter für Gott aktiv waren: Henoch, Abraham und Hiob. Andere, die ihre Lebensweisheit weitergegeben haben: Daniel oder David. Heutezutage bezeichnet man das als Mentoring. Wieder andere resignierten und waren ihrer Tage satt und brauchten die Ermutigung (Seelsorge). So, wie der altgewordene Prophet Elia. Oder auch solche, die erst im Alter „richtig loslegten“ und innerlich jung geblieben sind: Mose, Josua oder Kaleb. Wir lesen von Menschen, die sich abkapselten und verschroben wurden, und von solchen, die bis ins hohe Alter aktiv blieben, wie der Evangelist Johannes. Er schrieb im hohen Alter seine Briefe, die Offenbarung und das Evangelium.

Integration in die Gemeindearbeit
Gemeinde-Seniorenarbeit kann auf vielfältige Weise geschehen. Dabei sollte man aber nicht vergessen: Der Missionsbefehl Jesu aus Mt. 28,20 („Gehet hin...!“) gilt auch für die Senioren. Nachfolgend beispielhaft einige Möglichkeiten, wie Senioren in die Gemeinde eingebunden werden können:

Senioren-Gebetskreis: Hier können die Senioren eine wichtige Aufgabe finden; sie haben Gemeinschaft und leisten einen wichtigen Dienst in und für die Gemeinde.

Begleitung und Unterstützung junger Geschwister (Mentoring) durch motivierte Senioren:
Das ist eine gute Möglichkeit, die Generationen der Gemeinde in Verbindung zu bringen. Senioren können ihre Erfahrungen einbringen und erfahren damit Wertschätzung. Junge Leute können von den Erfahrungen der Älteren lernen und sich motivieren lassen, sich in den Gemeindealltag einzubringen.

Übernahme von Predigtdiensten und Andachten:
In Altenheimen, Seniorenresidenzen, Kurkliniken und Krankenhäusern sind Senioren gern gesehene Gäste. Solche Dienste bieten eine gute Abwechslung zum „Heimalltag“. Durch eine musikalische Begleitung lassen sich Angebote gestalten, die als missionarische Möglichkeit genutzt werden können.

Seelsorge und Besuchsdienste:
Zusätzlich zu den „normalen“ Besuchsdiensten und zur Seelsorge kann auch die Sterbebegleitung gehören.

Handwerkliche und praktische Tätigkeiten:
In Gemeindehäusern und auf Grundstücken gibt es immer etwas zu tun. Gerade für Senioren, die eine praktische oder handwerkliche Tätigkeit hatten in ihrem Berufsleben, ist das eine gute Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Rahmen der Gemeindearbeit einzusetzen.

Veranstaltungen der Gemeinde:
Für einzelne Veranstaltungen gilt: „Jung und Alt gibt Halt, Alt und Jung gibt Schwung.“ Hier kann ein befruchtendes Miteinander erprobt und gelebt werden.


Seniorenkreis in der Gemeinde:
Hier geht es um die Vertiefung des Glaubens, spezifische Frage-stellungen der Altersgruppe und dass die Gemeinschaft im Vordergrund steht. Es gibt den Wunsch nach Gemeinschaft mit Menschen der gleichen Alters-gruppe, die die gleichen Fragen bewegen, die gleichen Sorgen kennen und sich darüber aus-tauschen können. Darüber hinaus ist es wichtig, Raum auch für seel-sorgerliche Fragen zu schaffen sowie Fragen zu gesundheitlichen Themen, Pflege, Sicherheit etc. qualifiziert beantworten zu können. Hilfreich kann es sein, externe Experten dazu einzuladen.

Hauskreise für Senioren:
Der Austausch in einem kleinen, persönlichen Rahmen ist immens wichtig. Hier können Fragen und Sorgen miteinander geteilt und offen über Glaubenserfahrungen gesprochen werden. Anders als in einem Seniorenkreis kann in einem Hauskreis sehr viel spezieller auf die Bedürfnisse Einzelner eingegangen und dem Wunsch nach Gemeinschaft nachgekommen werden.
Bibelkurse für Senioren: Auch in diesem Fall können auf Grundlage des bekannten „Alpha-Kurses“ biblische Wahrheiten vermittelt werden.

Seniorenfrühstück:
Was bei Frauen klappt, funktioniert auch bei den Senioren. Als Angebot für Freunde und Nachbarn mit missionarischer Ausrichtung kann man sehr gut biblische Themen platzieren.

Gemeinsames Bibellesen:
Missionarisches Bibellesen in kleinem Kreis ist eine bewährte Methode, Menschen mit den Wahrheiten der Bibel vertraut zu machen. Die praktische Erfahrung zeigt, dass tatsächlich Senioren zum Glauben an Jesus kommen.


Die Autoren Gabriele und Erhardt Riedesel leiten den Arbeitskreis „Senioren für Christus“ der Brüdergemeinden.

Der Arbeitskreis „Senioren für Christus“ ist neben dem Arbeitskreis „Diakonie für Christus“ ein Arbeits-zweig des Diakoniewerkes „Persis“ in Wuppertal.
Unter dem Dach von „Persis“ gestalten die AGB und die Freien Brüdergemeinden Diakonie- und Seniorenarbeit gemeinsam, bieten Freizeiten und Tagungen sowie Unterstützung und Beratung für Gemeinden an.

 

 

 

 

 

 

 

Gabriele und Erhardt Riedesel
Durholzen 19
42929 Wermelskirchen
Tel.: 02196/80855
E-Mail: eugriedesel@t-online.de www.senioren-fuer-Christus.de.


 

Kirche für Chemnitz

 

Hi, mein Name ist Tristan Lodge, ich bin 27 Jahre alt und werde ab August 2017 in Chemnitz eine neue Kirche starten.


Ich komme aus England und bin vor drei Jahren nach Zwickau gezogen, um hier Stadtlicht-Kirche für Zwickau mitzugründen.
Im letzten Jahr hat mich Gott berufen, in Chemnitz Kirche zu bauen. Er hat es mir immer wieder bestätigt, dass es dran ist, etwas in dieser coolen Stadt zu starten. Ich sehe so ein Potential in dieser Stadt und habe eine große Vision, wie Kirche in Ostdeutschland aussehen kann und soll.
In den letzten drei Jahren in Zwickau habe ich viel gelernt, was ich jetzt gerne an einem neuen Ort umsetzen will. Ich liebe es, Kirche zu bauen und habe eine echte, tiefe Leidenschaft dafür!


Damit es möglich wird, benötige ich DICH! Du kannst mich unterstützen…

 

  • Durch Gebet: schick mir eine mail und du bekommst regelmäßig Gebetsanliegen. 
  • Durch finanzielle Beteiligung: meine Stelle kostet natürlich auch Geld. Bist du bereit, einen Beitrag dazu zu leisten?
  • Sei dabei und arbeite mit! Melde dich bei mir, wenn du Interesse an der Arbeit hast.

 

tristan.lodge@stadtlicht-zwickau.de

Stadtlicht - Kirche für Zwickau
Max-Pechstein-Str. 9
08056 Zwickau

Einführungsgottesdienst für den neuen Gemeindereferenten Tobias Miksch

Mit Freude und Dankbarkeit begrüßten wir, die Brüdergemeinde Heilsbronn, mit einem feierlichen Einführungsgottesdienst am 28. Mai 2017 unseren neuen Gemeindereferenten Tobias Miksch.

In der Predigt sprach Friedemann Volke von der Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden über 1.Timotheus 4, 12-16 und die Frage, wie der Dienst gelingt.
Er gab Tobias und auch der Gemeinde und den Gästen mit auf den Weg, dass Gottes Gnade notwendig ist, aber auch, auf sich selbst und Gottes Wort zu achten. Unser eigenes Leben sagt mehr über uns, als die Worte, die wir sprechen. Friedemann Volke sprach den Wunsch für Tobias aus, Gottes Wort anzuwenden und weiterzugeben, damit andere gerettet werden können, denn Jesus ist der Retter, den wir brauchen. Er ermutigte ihn auch, dranzubleiben und schwierige Situationen mit Gottes Hilfe zu meistern.
Durch den gesellschaftlichen Wandel ist solch eine Veränderung wie die Neubesetzung der Stelle des Gemeindereferenten sehr wichtig - sowohl für uns als Gemeinde als auch für die Stadt Heilsbronn.
Deshalb waren beim Festgottesdienst auch der Bürgermeister der Stadt Heilsbronn, Dr. Jürgen Pfeiffer, sowie Vertreter der Kirchengemeinden und Landeskirchlichen Gemeinschaft anwesend und überbrachten Tobias Miksch ihre Willkommensgrüße. Wir als Gemeinde sind sehr dankbar und froh darüber, dass Gott Tobias Miksch in unsere Gemeinde gestellt hat, da wir überzeugt davon sind, dass er eine große Bereicherung sein wird.

 

Diane Rahn,
Mitglied der Gemeinde Heilsbronn


 

 

Hauptberufliche Mitarbeiter zu fördern und in ihrem Dienst zu begleiten gehört zu den Kernaufgaben der AGB.

 

Zu den Angeboten gehören:

  • Vermittlung und Beratung
  • Intensive Begleitung des Anfangsdienstes
  • Tagung für hauptberufliche Mitarbeiter.

Gemeinden sowie Mitarbeiter wenden sich mit Bitten um Vermittlung an den Vermittlungsausschuss AKH (Arbeitskreis für hauptberufliche Mitarbeiter). Hier werden Anfragen konkretisiert und Kontakte zwischen Gemeinden und HM hergestellt.
In Fragen der Dienstgestaltung, der Weiterentwicklung im Dienst sowie in Konfliktsituationen erfahren Gemeinden und HM auf vertraulicher Basis Beratung und Begleitung.

 

Ansprechpartner:

 

Friedemann Volke
Tel. (03 41) 331 44 28
Mobil (01 73) 205 76 77
E-Mail: Volke@agb-online.de

 

Ralf Pieper
Tel. (0 27 72) 57 67 37
Mobil (01 51) 50 45 97 54
E-Mail: Pieper@agb-online.de

Al Massira Kursleiter-Training

30. Juni - 1. Juli 2017
Raum Schweinfurt (Bayern)


Al Massira (arab. "Die Reise") ist ein Grundlagenkurs, der hilft, gemeinsam mit Freunden den
Glauben an den Messias zu entdecken. Dieser Kurs ist besonders ansprechend für Menschen aus dem kulturellen Hintergrund des Nahen Ostens oder Nordafrikas, aber auch darüber hinaus.


Al Massira ist:

  • ein chronologischer Einblick in die Bibel, der den Heilsplan Gottes und die Bedeutung des Messias vom AT her erklärt
  • eine Serie von 13 Kurzfilmen mit anschließendem Gespräch
  • entwickelt für kleine Gruppen mit Freunden
  • Tonspur in Arabisch, Englisch, Französisch und Chinesisch
  • mit Untertiteln in Deutsch, Englisch, Französisch, Farsi, Türkisch u.v.m.


Anmeldung über:

http://almassira.de/?Deutsch Al_Massira_Trainingstermine
(Schweinfurt auswählen)


Kontakt:

Christian Göttemann
cs.goettemann@t-online.de


 

Die Geschichte des Christentums wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft reduziert auf Kreuzzüge, Inquisition und Reformation.
Die Ausstellung HisStory zeichnet dazu ein differenzierteres Bild. Es lohnt sich, diese Ausstellung anzuschauen, weil deutlich wird:
Die Geschichte Europas und des gesamten Abendlandes ist ohne die Geschichte des Christentums undenkbar.


Die nächsten Ausstellungstermine sind am …
21.6.-1.7.2017 in Ennepetal-Oberbauer
8.-16.7.2017 in Rostock
10.-20.8.2017 in Saarbrücken-Scheidt


Informieren Sie sich auf unser Homepage unter
www.agb-online.de/ausstellungen/ausstellung-hisstory.

 

 

Die Bibelausstellung zeichnet in neun ansprechend gestalteten Stationen mit vielen wertvollen Exponaten spannend und informativ die Entstehungsgeschichte der Bibel nach und zeigt, weshalb die Bibel ein
einzigartiges Buch ist, das jeder gelesen haben sollte.


Die nächsten Ausstellungstermine sind am …
24.6.-6.7.2017 in Altena
14.-23.7.2017 in Heilsbronn
9.-20.8. 2017 in Sehma/Erzgebirge.


Informieren Sie sich auf unser Homepage unter
www.agb-online.de/ausstellungen/bibelausstellung.

 

 

 

Unter dem Thema „Religion, ein weltweites Phänomen“ weist die Ausstellung Weltreligionen nach, dass Menschen zutiefst religiös sind, weil sie Antworten auf die Grundfragen des Lebens suchen. Welche Antworten die Religionen geben, wird in den 13 Abteilungen der Ausstellung gut nachvollziehbar.


Der nächste Ausstellungstermin ist am 21.-25.6.2017 in Klingenthal.


Informieren Sie sich auf unser Homepage unter
www.agb-online.de/ausstellungen/ausstellung-weltreligionen

 

 

 

Public-Praying – Gebetsevangelisation

Unter dem Motto „Public Praying … schick deine Gebete zu Gott“ führen wir evangelistische Gebetsaktionen durch. Passanten in der Fußgängerzone werden eingeladen, Wünsche an Gott zu
formulieren und diese mit einem Luftballon zum Himmel zu schicken, für sich beten zu lassen und in
eine persönliche Beziehung zu Gott zu kommen.


 

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