Erfahrungsbericht – Wie Hören-Verstehen-Leben in der Gemeinde eingesetzt wird

Markus Schäller, Arbeitskreis Schulung & Theologie der AGB

Hallo Markus, ich wollte Dir gern mal kurz von meinen Erlebnissen mit dem H-V-L-Konzept berichten. Nach unseren Gesprächen auf der Hauskreisleiterschulung in Burgstädt bin ich sehr motiviert wieder in meine Heimatgemeinde gefahren. Nach kurzem Gespräch auf der Leitungsebene der Gemeinde haben wir uns entschlossen zunächst in der Bibelstunde, weil es auch thematisch passte, den Römerbrief aus dem Konzept durchzunehmen.

Ich habe mich eingehend mit dem Material beschäftigt, viel quer gelesen bei anderen Autoren und den Römerbrief an sich im letzen Monat bestimmt 3mal durchgelesen. Ich bin Gott unendlich dankbar für die vielen neuen Gedanken die ich durch die Beschäftigung mit Konzept und Literatur bekommen durfte.

Aber natürlich soll das Konzept ja nicht für mich sein. Also habe ich offensiv zu den Bibelstunden eingeladen und durfte erfahren welch positive Resonanz die andersartige Herangehensweise an den Text ausgelöst hat. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Anzahl der Teilnehmer an der Bibelstunde verdreifacht. Wir haben so gute und tiefe Gespräche, dass es gar nicht möglich ist eine Einheit an einen Abend abzuschließen.

Diejenigen die zu einen Termin nicht kommen können, wollen das Arbeitsmaterial trotzdem selbstständig durcharbeiten, so dass ich auf unserer WebSite die Arbeitsblätter zum Download anbiete und auf die Homepage www.hoeren-verstehen-leben hinweise.

Auch eine junge Frau, die vorher noch nie zur Gemeinde gekommen ist, nimmt an diesem Kreis teil. Sie ist gerade frisch bekehrt und spricht mit einer so großen Liebe von Jesus, dass es allen anderen sehr gut tut. Aber auch über ihre menschlichen Züge, die ja auch in den ersten Kapiteln des Römerbriefes angesprochen werden, kommt sie offen ins Gespräch, was die Runde sehr bereichert. Wir machen gerade so viele positive Erfahrun-gen mit dem Bibeltext, ich spüre wie der Geist Gottes uns mehr und mehr dazu drängt, offener und ehrlich (ohne geistliche Floskeln) miteinander den Text zu besprechen. Der nächste Schritt ist, dass nach der Sommerpause auch die Jugend bei uns in Kleingruppen nach dem neuen Konzept arbeiten will und auch bestehende Hauskreise ein großes Interesse an dem Konzept angezeigt haben. Bitte bete für unsere Gemeinde, dass sie immer mehr neue und immer tiefere Erfahrungen mit Gottes Wort sammeln kann. Dass wir mehr und mehr miteinander reden über persönlichen Glauben…

Viele Grüße aus Bad Belzig, Alexander Ullrich. www.efg-belzig.de