Public-Praying - was passiert da eigentlich?



„Wir machen hier eine richtig coole Aktion und haben sogar schon erlebt, dass Gott Gebete erhört. Kann ich Ihnen das mal vorstellen?“

Mit diesen Worten begrüßt Tine, eine Mitarbeiterin bei Public-Praying, eine Passantin, die gerade bei unseren Public-Praying-Stand vorbei gekommen ist, um zu sehen, was da passiert. Dann erklärt sie ihr, dass sie selbst auch einen Wunsch an Gott auf eine Karte schreiben und diesen mit einem Helium-Luftballon symbolisch als Gebet zum Himmel schicken kann.  

Oder, so sagt Tine, sie könne die Karte auch teilen und den Teil mit dem Gebetswunsch in den Public-Praying-Briefkasten einwerfen, der im Eingangsbereich unserer Public-Praying-Zelte steht. Für die eingeworfen Gebetsanliegen würde dann von Christen gebetet, die in einem separat eingerichteten Gebetsraum im hinteren Teil des Zeltes die ganze Zeit über für Anliegen der Menschen in dieser Stadt beten.




„Die beten auch gerne für Sie!“, sagt Tine. Die Passantin möchte beides: Den Luftballon steigen lassen und einen Gebetswunsch abgeben. Auf dem antiken Schreibpult, der im Eingang steht liegen Stifte, mit denen sie ihren Zettel ausfüllt. Sie trennt einen Teil ab und steckt ihn in den Briefkasten und lässt danach andächtig den Ballon zum Himmel steigen. Während sie ihm nachsieht, faltet sie die Hände. 

Tine, die immer noch in ihrer Nähe ist, lädt sie ein in das Public-Praying-Zelt zu kommen und zeigt ihr den Gebetsparcours in dem einen Teil des Zeltes, wo man an verschiedenen Stationen still für sich beten oder vor dem Kreuz niederknien kann, vor dem eine aufgeschlagene Bibel liegt in der das Vater-Unser aufgeschlagen und markiert ist. In dem anderen Teil des Zeltes ist die Caféteria, wo man gratis eine Tasse Kaffee und Kuchen bekommt. Die Passantin entscheidet sich für das Café. Dort werden sie und Tine von einer Mitarbeiterin freundlich bedient. 

Um ins Gespräch zu kommen, nimmt Tine einen der Fragebögen, die auf dem Tisch liegen und fragt: “Darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen? Uns interessiert, wie Menschen wie Sie über das Gebet denken und wie sie damit umgehen.“
Weil unser Gast sich gerne darauf einlässt, gehen sie gemeinsam den Fragebogen durch. Die ersten Fragen lauten:
Haben Sie schon gute Erfahrungen mit Gebet in ihrem Leben gemacht? Wenn ja, welche?
In welchen Situationen beten Sie meistens?
Zu wem beten Sie? (Gott, Jesus Christus, Maria, Allah?)

Tine staunt, dass die junge Frau von Erfahrungen mit dem Gebet erzählt, obwohl sie keine  Kirchgängerin ist. Irgendwie glaubt sie an Gott und betet auch zu Jesus.
Dann kommen noch weitere Fragen:
Wie erfüllt würden Sie Ihr eigenes Leben auf einer Skala von 1 – 10 bewerten und was fehlt Ihnen zur 10? Nachdem ihr Gast sich bei 7 einordnet erzählt sie von dem, was sie sich wünscht. Sie erzählt von ihren familiären Problemen und stellt sich Tine mit dem Namen Anne vor. Dann fragt Tine:
Anne, darf ich Gott für dich bitten, dass er dir gibt, was dir fehlt? Jesus hat gesagt: „Ich bin gekommen, damit sie Leben im Überfluss haben!“. Deshalb können wir ihn darum bitten. 

„Wie, jetzt? Hier?“ fragt Anne. Tine erklärt ihr, dass man überall und zu jeder Zeit so mit Gott sprechen kann, dass man mit Gott genauso reden kann, wie auch wir gerade miteinander reden. 
Weil Anne freudig zustimmt, betet Tine für sie und ihre Situation. Anne ist sichtlich bewegt und bedankt sich. Tine sagt zu ihr. „Ich bin gespannt, was passiert. Und ich glaube, daran, dass Gott unser Gebet erhören wird!“
Zwei Fragen stehen noch auf dem Zettel, die Tine nun auch stellt:In welche Richtung auf der Skala von 1-10 würde sich der Wert verändern, wenn Gott eine wichtigere Rolle in deinem Leben spielen würde? 

Für Anne ist die Antwort sofort klar. Es würde sich zum Positiven verändern. Deshalb stellt Tine nun auch die letzte Frage: Darf ich dir erklären, wie man eine persönliche Beziehung zu Gott bekommen kann?
Weil Anne zustimmt zeigt Tine ihr das Heftchen „Gott persönlich kennenlernen“. Darin wir in knapper Form beschrieben, dass Gott uns liebt und eine Beziehung zu uns will, dass Sünde so zwischen Gott und uns steht, wie zwischen Menschen, die sich etwas Böses angetan haben, dass Jesus unsere Schuld auf sich genommen hat, als er am Kreuz wie ein Verbrecher hingerichtet wurde, obwohl er selbst keine Sünde getan hat und dass es jetzt darum geht, Jesus und das, was er für uns getan hat, anzunehmen.
Auch das Gebet liest Tine vor, das beschreibt, wie man selbst beten könnte. 



Anne kann das offensichtlich gut nachvollziehen und fragt, ob sie das Heft mitnehmen dürfe. Sie möchte es nochmal in Ruhe durchlesen, um dann eine gute Entscheidung treffen zu können. Natürlich kann sie es gerne mitnehmen. 


Inzwischen ist der Kaffee kalt, aber es gibt ja neuen. Während sie weiter Kaffee-trinken reden Tine und Anne weiter, als würden sie sich schon lange kennen. Beim Abschied verabreden sie sich, dass sie sich nochmal treffen wollen. Vielleicht sogar im Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr.

Tine ist total glücklich über das Gespräch, obwohl es nur eines von zig Gesprächen war, das sie bei der Public-Praying-Aktion hatte. Natürlich ist jedes Gespräch auch ganz anders verlaufen. Manche Besucher waren auch kurz angebunden oder kritisch. Aber immerhin gab es etliche solche Gespräche, wie mit Anne. Mit einigen konnte sie beten und viele haben ihr Gebet mit dem Ballon in den Himmel geschickt oder abgegeben. Die Christen im Gebetszelt hatten gut zu tun und haben vermutlich entscheidend dazu beigetragen, dass das Gespräch mit Anne so gut lief. 

Public-Praying - Was ist zu tun? Wer wird gebraucht?

Für die Gebetsaktion sollten jeweils mindestens 6 Mitarbeiter anwesend sein:
2 Beter, die im Gebetszelt beten, 2 in der Caféteria, 2 im Außendienst, die Leute ansprechen.

Aufbau:
4 Personen, die die Zelte, den Gebetsparcours und den Cafébereich einrichten.

Gebetsteam:
2 Personen, die für jeweils zwei Stunden im Gebetszelt sind und miteinander für die Anliegen Besucher und der Stadtbeten. Es kann sein, dass Passanten auch ein persönliches Gebet wünschen und mit ihrem Anliegen ins Zelt kommen.

Zeltdienst:
2 Personen, die Passanten im Zelt begrüßen und auf den Gebetsparcours und Besucher in der Cafeteria bedienen. Sie sorgen für Ordnung und achten darauf, dass immer genügend Materialien vorhanden sind.

Außendienst:
2 Personen halten sich im Eingangsbereich des Zeltes auf, sprechen Leute an, bieten Luftballons an und begleiten Gäste, die in das Zelt kommen. Weitere „Außendienstler“ können mit Luftballons und Fragebogen in der Stadt unterwegs sein, um Menschen anzusprechen.

Abbau:
4 Personen, die anschließend alles abbauen und in einen Anhänger verstauen. Nach 30 Minuten kann alles wieder aufgeräumt sein. 

Hier können Sie ein Bestellformular herunterladen: 
als PDF-Datei und als
Word-Datei.

Weitere Informationen bekommen Sie bei

Reinhard Lorenz
Heideweg 4
51702 Bergneustadt
Tel. 02261-44817
Mobil: 0173-2057687
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